Kernspintomographie, synonym MR oder MRT
Bei
der Kernspintomographie auch Magnetresonanztomographie
genannt, werden Schnittbilder des menschlichen Körpers
mittels Radiowellen in einem kräftigen Magnetfeld erzeugt.
Neben der fehlenden Exposition mit Röntgenstrahlen können
kernspintomographisch auch Schnittbilder in allen
gewünschten Ebenen dargestellt werden. Die Untersuchung
dauert je nach Anforderung zwischen 15 bis 40 Minuten.
Während der einzelnen Messungen (Klopfgeräusche) ist es für
die Bildqualität von großer Wichtigkeit, dass Sie ruhig
liegen. Auch in Messpausen sind Bewegungen zu vermeiden. Vor
der Untersuchung werden wir Ihnen ein Merkblatt aushändigen,
das Sie bitte ausfüllen. Da die Kernspintomographie mit
starken Magnetfeldern arbeitet, ist die Untersuchung für
einige Patienten, die Metallteile in sich haben, nicht, oder
nur eingeschränkt möglich. Dazu gehören Herzschrittmacher,
spezielle Clips nach Hirnoperationen an den Gefäßen. Es ist
dringend erforderlich, dass Sie vor Betreten des
Untersuchungsraumes alle Metallteile ablegen und auch
elektronische Gegenstände wie Uhren, Kredit- und andere
Chipkarten nicht in die Nähe des Magnetfeldes bringen.
Patienten
mit sehr starken Platzängsten bedürfen gelegentlich einer
speziellen Vormedikation, die wir im Bedarfsfall mit Ihnen
besprechen. Bei bestimmten Fragestellungen wird die venöse
Injektion von Kontrastmittel, basierend auf der seltenen
Erde Gadolinium erforderlich. Dabei handelt es sich nicht um
Röntgenkontrastmittel. Das injizierte Kontrastmittel wird
vom Körper wieder komplett ausgeschieden.
Unverträglichkeitsreaktionen in Form einer leichten
allergieartigen Reaktion mit Hautausschlag, Übelkeit oder
Atembeklemmungen werden sehr selten beobachtet.
MRT des Herzens
Mit der MRT des Herzens ist ein neues Gebiet der
Herzdiagnostik entwickelt und etabliert. Es können
vielfältige Herzerkrankungen untersucht werden. Eine der
Hauptfragestellungen sind erworbene Herzerkrankungen, zum
Beispiel beim Herzinfarkt lassen sich Narben vom gesundem
Muskelgewebe gut unterscheiden. Auch Fragestellungen zur
entzündlichen Erkrankung des Herzmuskels und
Herzklappenerkrankungen können geklärt werden. Es kann eine
Aussage gemacht werden über angeborene Herzfehler sowie über
angeborene oder erworbene Fehler an den großen Gefäßen des
Bauchraums.
>> Patienteninformation zur geplanten Kernspintomographie
(PDF-Dokument)
>> Patienteninformation zur geplanten MRT der weiblichen
Brustdrüse (PDF-Dokument)
>> Weitere
Informationen zur Kernspintomographie erhalten Sie unter der
Rubrik "Leistungen".